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Menopause – Was passiert in den verschiedenen Phasen? 🌿✨

  • Autorenbild: Maria Rammel
    Maria Rammel
  • 21. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 21. Aug.

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Die Menopause ist ein natürlicher Prozess, der meist über mehrere Jahre hinweg verläuft. In dieser Zeit verändert sich der Hormonhaushalt stark, was sich auf den gesamten Körper auswirken kann. Viele Frauen erleben körperliche und emotionale Veränderungen, die unterschiedlich intensiv sein können.


👩‍⚕️ Die Menopause verläuft in drei Phasen:


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1. Prämenopause – Die ersten Veränderungen (ca. ab Mitte 30 bis 40+)

Bereits viele Jahre, bevor die Menopause offiziell eintritt, beginnt der weibliche Körper sich langsam umzustellen. Auch wenn der Zyklus zunächst noch regelmäßig verläuft, setzen die ersten hormonellen Schwankungen ein, die oft unbemerkt bleiben.


🔹 Was passiert hormonell?

✅ Östrogen- und Progesteronproduktion beginnt zu sinken, jedoch oft in kleinen Schritten.

✅ Der Eisprung wird unregelmäßiger, was sich auf die Zykluslänge auswirken kann – einige Frauen bemerken kürzere oder längere Zyklen.

✅ Erste Symptome wie leichte Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsschwierigkeiten können auftreten, oft unbemerkt oder mit Stress verwechselt.

✅ Der Progesteronspiegel sinkt schneller als der Östrogenspiegel, was zu einem relativen Östrogenüberschuss führen kann. Dies äußert sich oft in Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen oder stärkeren PMS-Symptomen.

✅ Viele Frauen bemerken in dieser Phase eine veränderte Stoffwechselaktivität, was bedeutet, dass das Körpergewicht leichter schwanken kann.


⚡ Mögliche Symptome:

🔸 Leichte Gewichtszunahme, besonders an Bauch und Hüften

🔸 Verstärkte PMS-Symptome (z. B. empfindliche Brüste, Wassereinlagerungen)

🔸 Mehr oder weniger starke Menstruationsblutungen als gewohnt

🔸 Erste Anzeichen von Haarausfall oder trockener Haut

🔸 Veränderungen im Sexualtrieb


💡 Tipp:

  • Nährstoffreiche Ernährung mit viel Eiweiß, gesunden Fetten und Gemüse unterstützt den Hormonhaushalt.

  • Bewegung & Sport helfen, den Stoffwechsel aktiv zu halten und hormonelle Veränderungen auszugleichen.

  • Achtsamkeit & Stressmanagement (z. B. Yoga, Meditation) fördern einen stabilen Hormonhaushalt.



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3. Menopause – Der neue hormonelle Zustand (ca. ab 50+)


Die Menopause ist der Zeitpunkt der letzten natürlichen Menstruation. Von dieser spricht man, wenn über 12 Monate hinweg keine Blutung mehr aufgetreten ist. Ab jetzt beginnt die sogenannte Postmenopause, in der sich der Hormonhaushalt auf einem neuen Niveau einpendelt.


🔹 Was passiert hormonell?

✅ Die Eierstöcke produzieren kaum noch Östrogen und Progesteron.

✅ Der Körper gewöhnt sich langsam an den neuen hormonellen Zustand, wodurch viele Symptome nachlassen oder sich verändern.

✅ Der Testosteronspiegel bleibt hingegen oft stabil, was bei einigen Frauen für mehr Energie und ein stärkeres Durchsetzungsvermögen sorgen kann.


⚡ Typische Symptome:

🔸 Nachlassende Hitzewallungen & Schlafstörungen, aber oft noch vorhanden.

🔸 Veränderungen der Haut & Schleimhäute – Trockenheit kann zunehmen.

🔸 Erhöhtes Risiko für Osteoporose – da Östrogen für den Knochenaufbau wichtig war.

🔸 Herz-Kreislauf-Veränderungen – das Risiko für Bluthochdruck oder Cholesterinschwankungen steigt.

🔸 Veränderte Körperzusammensetzung – Muskelmasse nimmt leichter ab, Fett kann sich schneller anlagern.


💡 Tipp:

  • Knochengesundheit aktiv unterstützen mit Calcium, Vitamin D und gezieltem Krafttraining.

  • Herzgesundheit fördern durch Omega-3-Fettsäuren, ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung.

  • Achtsamkeit für das eigene Wohlbefinden – die Wechseljahre können auch eine Phase der persönlichen Neuorientierung sein!

 
 
 

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