Pollensaison – Wie Naturheilkunde den Körper bei Allergien unterstützen kann
- 11. März
- 3 Min. Lesezeit

Wenn im Frühling die Natur erwacht, beginnt für viele Menschen leider auch eine Zeit der Beschwerden:
die Pollensaison.
Während Blumen blühen und Bäume austreiben, schweben Millionen winziger Pollenpartikel durch die Luft – für Allergiker kann das zu einer großen Belastung werden.
Viele Betroffene leiden unter tränenden Augen, einer laufenden Nase oder starkem Niesreiz. Doch hinter diesen Symptomen steckt eine komplexe Reaktion des Immunsystems.
Was passiert im Körper bei einer Pollenallergie?
Bei einer Pollenallergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Pflanzenpollen. Das Immunsystem stuft diese fälschlicherweise als „Gefahr“ ein und aktiviert Abwehrmechanismen.
Dabei wird unter anderem Histamin freigesetzt – ein Botenstoff, der typische Allergiesymptome auslöst:
Niesanfälle
laufende oder verstopfte Nase
juckende oder tränende Augen
Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
Kratzen im Hals oder Husten
Manche Menschen entwickeln zusätzlich Kreuzallergien, zum Beispiel auf bestimmte Obst- oder Gemüsesorten.
Wann beginnt die Pollensaison?
Die Pollensaison beginnt oft früher als viele denken. Bereits im Januar oder Februar können die ersten Pollen fliegen.
Typische Hauptzeiten sind:
Zeitraum Häufige Pollen
Februar – April Hasel, Erle
März – Mai Birke
Mai – Juli Gräser
Juli – September Beifuß, Ambrosia
Je nach Wetterlage kann sich die Pollensaison deutlich verschieben.
Warme Winter verlängern häufig die Belastungszeit.
Allergie aus naturheilkundlicher Sicht
In der Naturheilkunde wird eine Allergie nicht nur als lokale Reaktion der Schleimhäute betrachtet. Vielmehr geht man davon aus, dass mehrere Systeme im Körper beteiligt sind.
Dazu gehören vor allem:
das Immunsystem
der Darm
die Leber
das Nervensystem
Wenn diese Systeme aus dem Gleichgewicht geraten, kann das Immunsystem überreagieren und harmlose Stoffe – wie Pollen – als Bedrohung einstufen.
Die naturheilkundliche Therapie zielt deshalb darauf ab:
das Immunsystem zu regulieren
Entzündungsprozesse zu reduzieren
Entgiftungsorgane zu unterstützen
die Schleimhäute zu stabilisieren

Die Rolle des Darms bei Allergien
Ein besonders wichtiger Ansatzpunkt ist der Darm.
Etwa 70–80 % unseres Immunsystems sitzen im Darm. Eine gestörte Darmflora kann dazu führen, dass das Immunsystem falsch reagiert und überempfindlich wird.
Mögliche naturheilkundliche Maßnahmen können sein:
Aufbau der Darmflora mit Probiotika
Darmschleimhaut stärken
entzündungsfördernde Lebensmittel reduzieren
ballaststoffreiche Ernährung
Ein stabiler Darm kann dazu beitragen, dass das Immunsystem gelassener auf Umweltreize reagiert.
Leber und Histamin – oft unterschätzt
Bei allergischen Reaktionen spielt der Botenstoff Histamin eine zentrale Rolle. Dieser wird bei Kontakt mit Allergenen ausgeschüttet und verursacht viele typische Symptome.
Die Leber ist maßgeblich daran beteiligt, Histamin im Körper abzubauen. Ist sie überlastet – etwa durch Stress, Medikamente oder eine stark verarbeitete Ernährung – kann der Histaminabbau beeinträchtigt sein.
Naturheilkundliche Unterstützung kann hier beispielsweise erfolgen durch:
Bitterstoffe z. B. Bitterspray für die Handtasche
Leberpflanze wie Löwenzahn z.B. Frühlingskur
ausreichend Flüssigkeit, ca. 1 Liter Wasser je 30 kg Körpergewicht
eine entzündungsarme Ernährung, z. B. nach Gesund & Aktiv
Pflanzenheilkunde bei Pollenallergie
Auch die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) kann unterstützend wirken.
Bestimmte Pflanzen enthalten Stoffe, die:
entzündungshemmend wirken
die Schleimhäute beruhigen
das Immunsystem regulieren
Häufig verwendete Pflanzen sind zum Beispiel:
Brennnessel – kann histaminregulierend wirken
Schwarzkümmel – unterstützt das Immunsystem
Quercetin-haltige Pflanzen – stabilisieren Mastzellen
Augentrost – traditionell bei gereizten Augen eingesetzt
hier geht´s zur natürlichen Hilfe fürs Immunsystem
Bioresonanz und Regulation des Immunsystems
In vielen naturheilkundlichen Praxen wird zusätzlich Bioresonanztherapie eingesetzt.
Dabei wird versucht, energetische Regulationsprozesse im Körper zu unterstützen und die Reaktion auf bestimmte Allergene zu harmonisieren.
Ziel ist es, das Immunsystem wieder in ein natürliches Gleichgewicht zu bringen, sodass es nicht mehr übermäßig auf Pollen reagiert.
Viele Patienten berichten dabei über:
deutlich reduzierte Symptome
weniger Medikamentenbedarf
bessere Belastbarkeit während der Pollensaison
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Warum Vorbereitung so wichtig ist
Ein entscheidender Punkt in der Naturheilkunde ist der richtige Zeitpunkt der Behandlung.
Idealerweise beginnt die Vorbereitung mehrere Monate vor der Pollensaison, also im Herbst oder Winter. So hat der Körper genügend Zeit, das Immunsystem zu regulieren und sich auf die kommende Belastung vorzubereiten.
Doch auch während der Saison können naturheilkundliche Maßnahmen oft noch eine deutliche Linderung bringen.
Fazit
Pollenallergien sind für viele Menschen eine große Einschränkung im Alltag. Die Naturheilkunde bietet jedoch zahlreiche Möglichkeiten, den Körper ganzheitlich zu unterstützen und die Ursachen stärker zu berücksichtigen.
Statt nur Symptome zu unterdrücken, geht es darum:
das Immunsystem zu regulieren
Darm und Leber zu stärken
Entzündungsprozesse zu reduzieren
den Körper wieder in Balance zu bringen
Viele Betroffene erleben dadurch eine spürbare Verbesserung ihrer Lebensqualität – und können den Frühling wieder entspannter genießen.
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